So lässt es sich leben
mit Bruckner Fenster und Türen!

Pflegetipps zum Download

Gesundheitliche Aspekte

Aus gesundheitlicher und baubiologischer Sicht muss auf ausreichende Frischluft (von außen) im Raum besonderes Augenmerk gelegt werden. Diverse gasförmige und feste Stoffe in der „verbrauchten“ Raumluft können bei keiner oder zu wenig Lüftung Ihre Gesundheit gefährden.
Feuchtigkeit (Wasserdampf) wird in bewohnten Räumen ständig in großer Menge produziert. In einem 4 Personen-Haushalt entstehen durchschnittlich 8 bis 15 kg Feuchtigkeit pro Tag. Zu trockene Luft (unterhalb von ca. 40 % relativer Luftfeuchtigkeit) kann das Austrocknen der Schleimhäute bewirken und Bronchialerkrankungen auslösen. Länger anhaltende relative Luftfeuchtigkeit von mehr als 60 bis 65 % führt an kalten Stellen von Außenwänden zu Kondenswasserbildung, einem idealen Nährboden für Schimmelpilze.
Ihre neuen Fenster und Türen sind wesentlich fugendichter als Ihre bisherigen. Ihre Wohnung unterliegt dadurch nicht mehr einer unkontrollierten Dauerlüftung, d.h. weniger Energieverlust in der kalten Jahreszeit jedoch auch keine automatische Frischluftzufuhr durch fugendichte Fenster. Sie können die Lüftungsvorgänge jetzt Ihren Bedürfnissen entsprechend regulieren.

Vorgehensweise

Ziel des Lüftens ist es, ein Maximum an Raumluftqualität bei einem Minimum an Energieverbrauch zu erreichen. Für das aktive Lüften mit dem Fenster sollen folgende Punkte berücksichtigt werden: Kurz aber intensiv lüften, am besten durch ganz geöffnete Fenster (Stoßlüftung), oder durch das Öffnen von gegenüberliegenden Fenstern und Türen (Querlüftung) 3 bis 5 mal pro Tag. Bei halb geöffneten oder gekippten Fenster erhöht sich die Zeit für einen kompletten Luftaustausch (im Winter wegen Energieverlust eher vermeiden).
Die notwendige Lüftungsdauer für den kompletten Luftwechsel eines Raumes bei Stoßlüftung (ganz geöffnetes Fenster) ist abhängig von der Außentemperatur. Je größer der Temperaturunterschied zwischen innen und außen ist, desto größer das Bestreben der warmen Luft, durch das geöffnete Fenster aufzusteigen. Daraus ergibt sich im Winter eine erforderliche Lüftungszeit von ca. 3 bis 6 min, im Frühling und Herbst ca. 10 bis 20 Minuten und im Sommer ca. 25 bis 30 Minuten. In Schlafräumen stellt sich (bei geschlossenen Fenstern) nach wenigen Stunden eine schlechte Raumluft ein. Dauerlüftung durch Kippstellung führt im Winter aber zur Auskühlung der Schlafräume und zu hohem Energieverlust. Als gangbarer Kompromiss erweist sich hier ein gutes Durchlüften vor dem Schlafengehen und eine „Spaltlüftung“ (Kippweitenbegrenzung).
Mit mechanischen Lüftungsanlagen (Be- und Entlüftung) kann man den erforderlichen Luftaustausch „automatisieren“. Durch Wärmerückgewinnung sind solche Anlagen auch energiesparend.

Taupunkttemperatur

Als Taupunkttemperatur wird die Temperatur der Luft bezeichnet, bei der die relative Luftfeuchte den Wert von 100 % erreicht. Sinkt die Lufttemperatur bei unverändertem Feuchtegehalt, fällt Tauwasser an. Taupunkttemperaturen können an verschiedenen Stellen auftreten:

Taupunkttemperatur im SZR von Isolierglas

Eine neue Isolierglas-Einheit soll über eine Taupunkttemperatur im SZR von 60 °C verfügen. Diese Temperatur, die nach EN 1279 bestimmt wird, ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal und sichert eine lange Lebensdauer des Isolierglases.

Taupunkttemperatur der raumseitigen Scheibenoberfläche

Zur Tauwasserbildung auf der raumseitigen Scheibenoberfläche der Isolierglas-Einheit kommt es unter folgenden Bedingungen:
Warmluft kühlt plötzlich an einer kalten Scheibenoberfläche ab. Relativ kalte Luft wird mit Feuchtigkeit angereichert (Nassräume, Schlafzimmer etc.). Die Kondensationsneigung kann durch den Einsatz von Warmglas, wie iplus neutral E, erheblich gemindert werden, da durch den verbesserten U-Wert die raumseitige Scheibenoberflächentemperatur erhöht wird.

Taupunkttemperatur der außenseitigen Scheibenoberfläche

Bei modernem Isolierglas mit sehr guter Wärmedämmung kann es auch auf der außenseitigen Scheibenoberfläche zu Kondensatbildung kommen. Sie tritt meistens am frühen Morgen bei hohem Feuchtegehalt der Außenluft auf. Die Ursache besteht darin, dass nachts wegen der hohen Wärmedämmung der Isoliergläser die Außenscheiben stark abkühlen, d. h. die Innentemperatur greift bei Warmglas kaum noch auf die Außenscheibe über. Wenn dann die Temperatur der Außenluft schneller ansteigt als die der Außenscheibe, kann es zum Kondensieren kommen. Die Kondensatbildung sowohl auf der Raum- als auch auf der Außenseite ist physikalisch und klimatisch bedingt.
Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.fensterundfassaden.at

Quelle: Interpane

Achtung: Nur grundiert gelieferte Elemente müssen unverzüglich mit Dickschichtlasur oder ähnlichen geeigneten Lasuren endbehandelt werden.

Reinigung und Pflege

Fertig lasierte Oberflächen bei Holz am besten nur mit warmen Wasser und weichen Reinigungstüchern reinigen. Keinesfalls dürfen aggressive Reinigungsmittel verwendet werden. Nachdem die Bauarbeiten (Putze, E-Strich usw.) abgeschlossen sind, müssen die Fenster und Haustüren kontrolliert und mit dem Pflegeset für Holzfenster der Fa. Adler überarbeitet werden. Dabei werden mikrofeine Risse der Lasur wieder geschlossen und damit die Oberfläche geschützt. Eine Kontrolle und Fensterpflege 2 x jährlich vornehmen.

Sollten Beschädigungen durch Bauarbeiten oder durch die Bewitterung (z.B. Hagel usw.) auftreten, so müssen diese Oberflächenschäden sofort durch mehrmaliges „Übertupfen“ mit passender Lasur behoben werden. Geschieht dies nicht, kann an diesen Stellen durch die „gebrochene Oberfläche“ Wasser eindringen und eine Schadensbehebung zu einem späteren Zeitpunkt erschweren.

Renovierungsanstrich

Wenn bei einer Kontrolle festgestellt wird, dass die Oberfläche Abblätterungen oder Vergrauung aufweist, weil z.B. die regelmäßige Pflege mit dem ADLER Pflegeset nicht erfolgte, so ist ein Renovierungsanstrich erforderlich. Dieser wird wie folgt bei mind. +10°C ausgeführt.
Fenster reinigen, den beschädigten Lackfilm und vergrautes Holz bis auf das gesunde Holz mit Handschleifpapier Korn120 abschleifen und mit Handschleifpapier 150 nachschleifen. Achtung: Kanten und Rundungen vorsichtig schleifen! Nach dem Reinigen der abgeschliffenen Stellen, diese mit ADLER Aquawood-Imprägnierung im passenden Farbton grundieren. Achtung: Ihre Holzfenster sind im Laufe der Zeit nachgedunkelt. Daher die Imprägnierung und die nachfolgende ADLER Aquawood-Dickschichtlasur auf den Endfarbton abstimmen. Probemuster anfertigen.
Nach etwa 4 Stunden Trockenzeit die Stellen mit Handschleifpapier Korn 280 leicht zwischenschleifen, vom Schleifstaub mittels Lappen reinigen und danach 2 - 3 mal mit einem Acrylpinsel mit ADLER Aquawood-Dickschichtlasur anstreichen. (Zwischentrockenzeit ca. 4 Stunden).
Zuletzt wird, um einen gleichmäßigen Farbton und Glanzgrad zu erhalten, das ganze Fenster nach leichtem Anschliff mit Schleifpapier-Korn 280, mit Dickschichtlasur 1-mal überstrichen.
Passende Pflegemittel und Lasuren gibt es bei Bruckner oder einem Bruckner-Händlerpartner. Lackierte Oberflächen bei Innentüren am besten mit einem weichen feuchten Lappen abwischen. Möbelpflegemittel (nur für Wasserlacke) können zur Pflege verwendet werden.

Oberflächenbehandelt mit Aquawood-Lärchenöl

Ihr hochwertiges Holz/Alu-Fenster (Holzfenster) wurde vom Hersteller imprägniert, zwischenbeschichtet und mit Aquawood-Lärchenöl endbeschichtet. Im Innenbereich ist zur Pflege lediglich eine gelegentliche Reinigung mit warmem Wasser und Schwammtüchern notwendig. Zusätze von milden Neutralreinigern zum Waschwasser sind möglich. Wenn durch Beschädigungen der Oberfläche ein Nachstreichen erforderlich wird, muss mit Schleifpapier Körnung 80/100/120 die Altbeschichtung abgeschliffen und 2 x mit Aquawood-Lärchenöl - verdünnt mit 10% Wasser - überstrichen werden. Ein leichter Glättschliff mit Körnung 280 nach Trocknung des Erstanstrichs ist sinnvoll. Im Außenbereich (konventionelle Holzfenster) ist nur eine bedingte Eignung der Beschichtung mit Aquawood-Lärchenöl gegeben. Sie entspricht nicht der ÖNORM B 3803 bezüglich Schichtstärke und UV-Schutz. Die Maßhaltigkeit dickschichtlasierter Oberflächen wird nicht erreicht.
Das Öl wird durch den Einfluss von Sonnenlicht und Regen an der Oberfläche abgebaut und die Fenster müssen deshalb regelmäßig nachgepflegt werden. Je nach Intensität der Bewitterung am Einbauort muss 1 – 2 x pro Jahr mit Naturnah Harzöl nachgepflegt werden. Dazu wird das Produkt mit einem Baumwolltuch dünn aufgetragen. Bei starkem Saugvermögen nach Trocknung über Nacht wiederholen. Wenn die Nachpflege versäumt wurde und teilweise vergrautes und/oder mit holzverfärbenden Pilzen befallenes Holz vorliegt, ist die Wiederherstellung einer optisch gleichmäßigen Oberfläche schwierig. Es muss mit Schleifpapier Körnung 80/100/120 zum gesunden Holz zurückgeschliffen werden. Die abgeschliffenen Stellen mit Pullex-Imprägniergrund imprägnieren und 2 x mit Naturnah Harzöl streichen. Überschuss des Harzöls gegebenenfalls nach 10 – 30 Minuten abziehen. Intakte Oberflächen des Fensters mit Naturnah Harzöl überwischen. Ein Wechsel zu anderen Beschichtungsprodukten kann Haftungsprobleme (Blasenbildung) hervorrufen.

Achtung: Bei Lappen, die mit oxidativ trocknenden Produkten getränkt werden sind, besteht die Gefahr der Selbstentzündung! Getränkte Lappen ausgebreitet trocknen lassen; Aufbewahrung in geschlossenen Metallbehältern bzw. unter Wasser notwendig. Bitte Sicherheitsdatenblatt beachten!

Normal verschmutzte Fensterrahmen können mit handwarmem Wasser und einem milden Geschirrspülmittel gereinigt werden. Stark verschmutzte Rahmen können problemlos mit speziellen Reinigern für PVC-Profile gereinigt werden. Passende Pflegemittel und Lasuren gibt es bei Bruckner oder einem Bruckner-Händlerpartner.

Achtung: Harte Gegenstände, Scheuermittel, sowie alle lösungsmittelhältigen Reinigungsmittel, Nagellackentferner usw. dürfen nicht verwendet werden.

Bewitterte Aluoberflächen, eloxiert oder pulverbeschichtet sind sehr widerstandsfähig, bedürfen jedoch auch einer periodischen Reinigung und Pflege um eine optimale Oberfläche zu erhalten. Zur Reinigung am besten reines Wasser, auch mit geringen Zusätzen von pH- neutralen Mitteln und weiche nicht scheuernde Tücher verwenden. Die Alu-Oberflächentemperatur darf nicht höher als 25°C sein. Keinesfalls kratzende oder scheuernde Mittel sowie lösungsmittelhaltige Reiniger verwenden. Nach erfolgter Reinigung pulverbeschichtete Oberflächen 1 x jährlich mit einem handelsüblichen farbneutralen Auto-Lackpflegemittel pflegen.

Achtung: Keinesfalls bei direkter Sonneneinstrahlung pflegen. Oberflächentemperatur max. 25°C.

Reinigung und Reinigungsmittel für organische Beschichtungen auf Aluminiumfassaden

Wenn die Wirkung des vorgesehenen Reinigungsmittels nicht bekannt ist, muss eine Vorprüfung durchgeführt werden. Führen die nachfolgenden Anleitungen nicht zum Erfolg bitte um Rücksprache.

Geeignete Produkte:
1. Neutrale wässerige Reinigungsmittel und neutrale synthetische Reinigungs- oder Netzmittel sind zur Entfernung von lose haftendem Schmutz auf beschichteten Flächen geeignet. Wir empfehlen unseren AltoNova Reiniger.

2. Zur Entfernung von Bauverschmutzung (Zementmilch und Kalkspritzer) dürfen schwach saure, wässerige Mittel verwendet werden; z.B. Speiseessig 1:1 mit Wasser verdünnt, wenn hartnäckige Flecken, unverdünnt.

3. Stark fettige Beläge können mit organischen Lösungsmitteln, wie beispielweise Äthylalkohol entfernt werden, wobei die Einwirkzeit möglichst kurz sein soll. Reiben kann zum Mattwerden der Beschichtung führen.

4. Schwach alkalische, wässerige Reinigungsmittel sind für die Reinigungszwecke geeignet, wenn die Verarbeitungsvorschriften eingehalten werden. Im Übrigen müssen die Reinigungsmittel den Anforderungen der Verordnung über umweltgefährdende Stoffe (Stoffverordnung) vom 9 Juni 1986, Anhang 4.2, entsprechen.

Wichtig: Die zu reinigenden Flächen sind so mild wie möglich zu reinigen und abschließend ausgiebig mit Wasser zu spülen, da durch Reste von Salzen, Säure oder Alkalien Korrosionen ausgelöst werden können. Auf keinen Fall Scheuermittel verwenden!

Ungeeignete Produkte:
1. Stark saure, wässerige Reinigungsmittel: Bei der Verwendung von Essigsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure sind die Konzentrationen von mehr als 0,5 % nicht zulässig. Andere Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure etc, sind in jeder Konzentration ungeeignet.

2. Stark alkalische wässerige Reinigungsmittel: Diese Produkte sind grundsätzlich zur Reinigung von Beschichtungen verboten.

3. Lösungsmittel-Reiniger Ester, Ketone (wie z.B. Azeton) Glykoläther, Benzine, Verdünner (z.B. Nitroverdünner), Fleckenwasser sowie Chlorkohlenwasserstoffe, sind ungeeignet.

Diese Empfehlung entspricht dem heutigen allgemeinen Erfahrungsstand und führt zu keiner Rechtsverbindlichkeit. Im Zweifelsfall und in Spezialfällen ist ein Vorversuch erforderlich.

Quelle: G.S. Stemeseder GmbH

Beschläge

Die Beschläge Ihrer Fenster und Türen wurden von Werksseite optimal eingestellt. Durch diverse Einflüsse kann ein nachjustieren durch den Monteur bei der Montage erforderlich sein. Bewegliche Beschlagsteile 1 x jährlich auf Verschleiß kontrollieren und mit Säure und harzfreiem Fett bzw. Öl ölen.

Dichtungen

Dichtungen sollten 1 x jährlich von Staub und Schmutz gereinigt werden.

Wartungshinweise

Die für Sie gefertigten Fenster haben hochwertige Roto-Beschläge. Dies bedeutet: hoher Bedienungskomfort, einwandfreie Funktion und lange Lebensdauer. Voraussetzung für die Funktion und Leichtgängigkeit des Beschlags ist die Einhaltung unserer Vorschriften über Flügelgröße und Flügelgewicht sowie unserer Produkthaftungsrichtlinien. Funktion und Zustand der Beschläge sind nach folgenden Kriterien zu überprüfen:

- Sauberkeit
- Gängigkeit
- Befestigung der Beschläge
- Verschleiß an den Beschlägen
- Beschädigung der Beschläge

Sauberkeit

Alle Beschlagteile von Kalk-, Zement- und Mörtelspritzern befreien, um Funktionsstörungen durch Blockieren der Beschläge zu verhindern. Die Laufschiene (unten) muss immer sauber gehalten werden.

Gängigkeit

Die Gängigkeit des Beschlags kann am Fenstergriff überprüft werden. Die Gängigkeit kann durch Fetten/Ölen oder durch Nachstellen der Beschläge verbessert werden. Eine falsche bzw. unsachgemäße Nachstellung der Beschläge kann dazu führen, dass die Fenster ihre Funktion nicht mehr erfüllen.

Befestigung der Beschläge

Von der zuverlässigen Befestigung des Beschlags hängt die Funktion des Fensters und seine Nutzungssicherheit ab. Festigkeit und Sitz der einzelnen Schrauben im Holz/ Kunststoff sind zu prüfen. Sind Anzeichen vorhanden, dass sich zum Beispiel Schrauben gelöst haben oder dass Schraubenköpfe abgerissen sind, so sind diese umgehend anzuziehen oder zu erneuern.

Verschleiß an den Beschlägen

Alle funktionsrelevanten Bauteile des Beschlages sind mindestens 1x jährlich zu fetten bzw. zu ölen, gemäß Schaubild. Nur säurefreies Öl oder Fett verwenden! Insbesondere zu ölen und fetten sind:

- Scheren
- Steuerkurve am Laufwerk und Einlauf am Steuerklotz
- Schließstücke und Verriegelungszapfen
- Schnäpper an den Eckumlenkungen

Beschädigung der Beschläge

Beschädigte Beschlagteile sind zu erneuern, speziell wenn es sich um tragende Beschlagteile handelt. Die Beschläge sind ausschließlich mit einem weichen Tuch und milden, pH-neutralen Reinigungsmitteln in verdünnter Form zu reinigen. Niemals aggressive, säurehaltige Reiniger oder Scheuermittel verwenden. Diese könnten zu Schäden an den Beschlägen führen.
Einstellarbeiten bzw. Nachregulierungen am Kipp-Schiebe-Beschlag sind nur von einem Fachbetrieb durchzuführen! Aus diesen Empfehlungen können keine rechtlichen Ansprüche abgeleitet werden, deren Anwendung ist auf den konkreten Einzelfall auszurichten. Die Roto Frank AG empfiehlt dem Fensterhersteller den Abschluss eines Wartungsvertrages mit seinen Endkunden.

Hinweis Edelstahl Rostfrei

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von Süd-Metall verwendeten Edelstähle gemäß den genormten Richtlinien Rostfrei sind. Damit Sie lang anhaltende Freude an unseren Produkten haben, empfehlen wir die Einhaltung folgender Reinigungshinweise:

Reinigung und Pflege

Fachgerechte Verarbeitung, Reinigung und Pflege sind die Grundvoraussetzungen für hohe Widerstandsfähigkeit nichtrostender Stähle gegenüber Umwelteinflüssen. Moderne Edelstahlreiniger bieten die Möglichkeit, sowohl leichte organische Verschmutzungen (Fettfilme) als auch Kalkablagerungen und Flugrost zu entfernen. Sie regenerieren die Passivschicht und erhalten somit die natürliche Schutzwirkung des Materials. Alkalische Reiniger können auch stärkere organische Verschmutzungen beseitigen, ohne dabei das Material zu schädigen. Unbedingt zu vermeiden sind chlorid- und salzsäurehaltige Reiniger.

Quelle: Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, Düsseldorf

Reinigungsintervalle

Die Reinigungsintervalle für Edelstahl Rostfrei in Innenanwendungen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen für andere Oberflächen. Um den Arbeits- und Kostenaufwand so gering wie möglich zu halten, sollte die Reinigung in jedem Fall erfolgen, bevor sich gröbere Verschmutzungen angesammelt haben. Im Außenbereich kann Edelstahl Rostfrei einer Reihe von korrosiven Belastungen ausgesetzt sein, z.B.

- Küstenatmosphäre
- Industrieabgasen
- tausalzhaltigem Spritzwasser
- Luftverschmutzung und Verkehrsabgasen

Unterhaltsreinigungen sollten bei schwächer belasteter Umgebung in Abständen von 6 bis 12 Monaten, bei stärkerer Belastung in Abständen von 3 bis 6 Monaten durchgeführt werden.

Quelle: Euro Inox, Brüssel , Roto Frank

Wir beziehen unsere Drücker von der Firma Süd-Metall, die gemäß genormten Richtlinien rostfrei sind. Wir empfehlen Ihnen folgende Reinigungstipps:

Verwenden Sie:
- Weiche Schwämme oder Mikrofasertücher
- Spülmittellösungen (Fettfilm)
- Verdünnten Essig (Kalkflecken)
- Natron (Kaffeeablagerungen)
- Alkoholische Lösungen gegen Kleberückstände
- Chloridfreie Glasreiniger sowie
- Chrompflegemittel und spezielle Ederstahl-Pflegecremes und –sprays

Vermeiden Sie:
- Edelstahl-Scheuerschwämmchen und
- Desinfektions- und bleichmittelhaltige Reiniger
- Silberputzmittel
- Chlorid- und salzsäurehaltige Putzmittel

Reinigungsintervalle

Die Reinigungsintervalle für Edelstahl rostfrei in Innenanwendungen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen für andere Oberflächen. Um den Arbeitsaufwand gering zu halten, sollten Sie aber regelmäßig der Verschmutzung nachgehen. Im Außenbereich sollten Sie aufgrund der mehr Belastung auch die Reinigungsintervalle erhöhen!

Ihre hochwertigen Holz-Alu Fenster oder Türen wurden von Bruckner imprägniert und mit Aquawood Lärchenöl endbeschichtet. Im Innenbereich ist zur Pflege lediglich eine gelegentliche Reinigung mit warmem Wasser und Schwammtüchern notwendig. Zusätze von milden Neutralreinigern zum Waschwasser sind möglich.

Wenn durch Beschädigungen der Oberfläche ein Nachstreichen erforderlich wird, muss mit Schleifpapier Körnung 80/100/120 die Altbeschichtung abgeschliffen und 2x mit Aquawood Lärchenöl - verdünnt mit 10% Wasser - überstrichen werden. Ein leichter Glättschliff mit Körnung 280 nach Trocknung des Erstanstrichs ist sinnvoll. Im Außenbereich (konventionelle Holzfenster) ist nur eine sehr eingeschränkte Eignung der Beschichtung mit Öl gegeben. Sie entspricht nicht der ÖNORM B 3803 bezüglich Schichtstärke und UV-Schutz. Die Maßhaltigkeit dickschichtlasierter Oberflächen wird nicht erreicht.
Das Öl wird durch den Einfluss von Sonnenlicht und Regen an der Oberfläche abgebaut und die Fenster müssen deshalb regelmäßig nachgepflegt werden. Durch die unterschiedliche Bewitterungsintensität am Fenster, dessen unteres Drittel wesentlich stärker bewittert wird, während der obere Teil im Normalfall durch die Einbautiefe deutlich besser vor Wassereinwirkung geschützt ist, ist eine gleichmäßige Abwitterung nicht erreichbar! Je nach Intensität der Bewitterung am Einbauort muss deshalb 1 – 2 x pro Jahr mit Pullex Holzöl nachgepflegt werden. Dazu wird das Produkt mit einem Baumwolltuch dünn aufgetragen. Bei starkem Saugvermögen nach Trocknung über Nacht wiederholen.
Eine Ölbeschichtung für konventionelle Holzfenster ist deshalb nur unter der Voraus-setzung einer regelmäßigen und gezielten Pflege möglich, die die Vergrauung des Holzuntergrunds dauerhaft verhindert.
Wenn die Nachpflege versäumt wurde und teilweise vergrautes und/oder mit holzverfärben-den Pilzen befallenes Holz vorliegt, ist die Wiederherstellung einer optisch gleichmäßigen Oberfläche sehr schwierig und mit einer geölten Oberfläche nicht mehr möglich. Es muss mit Schleifpapier Körnung 80/100/120 im beschädigten Bereich bis zum gesunden Holz zurück-geschliffen werden Intakte Bereiche sind mit Körnung 180 in Längsrichtung der Rahmen anzuschleifen. Das gesamte Fenster wir dann 2x mit Pullex Silverwood im gewünschten Farb-ton gestrichen. Ein Wechsel zu anderen Beschichtungsprodukten kann Haftungsprobleme (Blasenbildung) hervorrufen (gilt nicht für die empfohlene Sanierungsmethode).

Achtung: Bei Lappen, die mit oxydativ trocknenden Ölen getränkt wurden, besteht die Gefahr der Selbstentzündung! Getränkte Lappen ausgebreitet trocknen lassen; Aufbewahrung in geschlossenen Metallbehältern oder unter Wasser.

Quelle: Adler Lacke

Im Außenbereich ist eine sehr eingeschränkte Eignung der Beschichtung mit Öl gegeben. Sie entspricht nicht der ÖNORM B 3803 bezüglich Schichtstärke und UV-Schutz. Die Maßhaltigkeit dickschichtlasierter Oberflächen wird nicht erreicht.

Im Innenbereich ist zur Pflege lediglich eine gelegentliche Reinigung mit warmem Wasser und Schwammtüchern notwendig. Zusätze von milden Neutralreinigern zum Waschwasser sind möglich.

Das Öl wird durch den Einfluss von Sonnenlicht und Regen an der Oberfläche abgebaut und die Elemente müssen deshalb regelmäßig nachgepflegt werden. Durch die unterschiedliche Bewitterungsintensität, dessen unteres Drittel wesentlich stärker bewittert wird, während der obere Teil im Normalfall durch die Einbautiefe deutlich besser vor Wassereinwirkung geschützt ist, ist eine gleichmäßige Abwitterung nicht erreichbar!
Je nach Intensität der Bewitterung am Einbauort muss 1 – 2 x pro Jahr mit Pullex Holzöl Farblos, 50520 nachgepflegt werden. Dazu wird das Produkt mit einem Baumwolltuch dünn aufgetragen. Bei starkem Saugvermögen nach Trocknung über Nacht wiederholen.

Achtung: Bei Lappen, die mit oxydativ trocknenden Ölen getränkt wurden, besteht die Gefahr der Selbstentzündung! Getränkte Lappen ausgebreitet trocknen lassen; Aufbewahrung in geschlossenen Metallbehältern oder unter Wasser

Eine Ölbeschichtung für konventionelle Fensterelemente ist deshalb nur unter der Voraussetzung einer regelmäßigen und gezielten Pflege möglich. Unabhängig von der Pflege kann es bei geölter Eiche im Fall einer starken Wasserbelastung (zum Beispiel bei unsachgemäßer Lüftung im Zuge der E-Strich- und Putzarbeiten oder direkten Beregnung im Außenbereich) zum Auswaschen bräunlicher Gerbsäure oder dunkler Verfärbungen im Porenbereich kommen. Beim Reinigen der Scheiben ist darauf zu achten, dass der Glasreiniger sofort von der Holzoberfläche entfernt wird.

Quelle: Adler Lacke

Wir haben einen Buchtipp für Sie

Hier geht's zum Bruckner-Online Katalog

Online Katalog

Rund um Fenster und Türen

Sonnenschutz

So sehr wir uns über die Sonne freuen: Manchmal sollte sie auch draußen bleiben. Nämlich, wenn´s zu heiß wird oder die UV-Strahlen unseren Böden und Möbeln zusetzen. Dafür hält Bruckner unterschiedliche Sonnenschutzsysteme bereit. Alles perfekt mit Insektenschutz kombinierbar.

Insektenschutz

Ein milder Sommerabend – wir öffnen unsere Türen und Fenster, lassen frische Luft und Düfte herein … und leider auch so manche Gelse! Muss nicht sein, denn schließlich hält Bruckner diverse wirksame Insektenschutz-Maßnahmen für Sie bereit.

Sonderlösungen

Das Leben ist ein Wunschkonzert. Bruckner ist bemüht auf indviduelle Wünsche einzugehen, egal ob Rundbogenfenster, Sprossenfenster oder großformatige Fenster und Türen.

Technik

Glas, ein Rahmen rundherum, ein Griff – sieht ja recht einfach aus, so ein Fenster von Bruckner. Und die Türen ebenso. Auf den ersten Blick vielleicht. Aber lassen Sie sich nicht täuschen!

Tipps

So lässt es sich leben mit Bruckner Fenster und Türen! Für einen komfortablen und reibungslosen Alltag mit Produkten von Bruckner.

Montage

Der Tag der Entscheidung. Da kann ein Fenster oder eine Türe noch so sorgfältig hergestellt worden sein. Eine nicht fachgerecht ausgeführte Montage kann alles zunichte machen.

Rohstoffe

Fenster und Türen von Bruckner sind mehr als nur die Summe ihrer Bestandteile. Und dennoch: Nur wer bei der Wahl der Rohstoffe keine Kompromisse eingeht, kann letztlich ein hervorragendes Produkt erzeugen.

Sicherheit

Eine wohnliche Atmosphäre kann nur dort herrschen, wo man sich sicher fühlt. Bruckner Fenster und Türen haben von Haus aus einen hohen Sicherheitslevel. Wer diesen Level weiter optimieren will, für den hält Bruckner einige zusätzliche Einrichtungen bereit.